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Wir gehören dem Schützenverein Kallenbrock an.
Unsere Vereinsfarben sind
grün-weiss.
Seit 1994 spielen wir mehrstimmig, wir suchen daher immer neue
Mitglieder, damit wir auch modernere Musikstücke spielen können,
denn dazu benötigen wir die entsprechende Besetzung.
Auch die Lehrgänge in der
Turner-Musik-Akademie werden von unseren Spielleuten gerne besucht.
Aktivitäten wie z.B. das alljährlich stattfindende Beachvolleyballturnier in
Nettelkamp sowie Übungswochenenden, Tagesfahrten, Workshops und vieles mehr
bieten wir unseren Mitgliedern, ebenso wie die musikalische Ausbildung an
diversen Instrumenten.
In unserem Verein kommen folgende Instrumente zum Einsatz:
Interessant ist auch, daß unsere Spielleute aus insgesamt 12 verschiedenen
Orten kommen.
Weiteste Entfernung ist Lüneburg - Kallenbrock.
1968 wurde auf Initiative des damaligen 1. Vorsitzenden des
Kallenbrocker Schützenvereins Helmut Kudritzki sen.,
der Spielmanns- und Fanfarenzug Kallenbrock aufgebaut.
Massgeblich daran beteiligt waren
Alfred Bowien und
Günter Porn.
Unter der Leitung von Alfred Bowien betrug die aktive Mitgliederzahl in
den besten Zeiten ca. 70 Spielleute!
Zu den Auftritten musste mit einem Reisebus gefahren werden.
Ganze Familien waren im Verein vertreten, zumindest die Kinder.
Auch die Frankreichfahrten nach Bois-Guillaume scheinen unvergesslich gewesen zu
sein.
Auch kam es damals schon zu ersten Besuchen der
Bundesmusikschule.
Von Vorteil war zu damaligen Zeiten sicherlich, dass es im Gegensatz zu heute
noch nicht so viele Freizeitangebote gab.
Zwischenzeitlich fand in den 80er Jahren ein Führungswechsel statt, die
Gesamtleitung übernahm Günter Porn,
der bis dahin den Fanfarenzug unter sich hatte.
Wie auch in den anderen Vereinen herrschte Mitte der
80er eine Flaute,
viele Spielleute verliessen
auf Grund von Ausbildung, Familiengründung etc. den Verein.
Aber die Zahl der Spielleute betrug immer noch um die
30-35 Leute.
Dieses änderte sich jedoch leider in den folgenden Jahren.
Mitte der 80er hatten sich einige ältere Spielleute zusammengetan und
hatten eine Blaskapelle gegründet,
die grossen Anklang fand.
1988 kam es zu einer Veränderung im Spielmanns- und Fanfarenzug.
Elfriede Zarthe übernahm den Vorsitz, da
Günter Porn aus
persönlichen Gründen ausschied.
Sie hatte bis dahin gar nichts mit dem Spielmanns- und Fanfarenzug zu tun,
ihre kleine Tochter Claudia jedoch war mit Begeisterung dabei.
Grund genug für Elfriede durchzustarten.
Ihr gelang es mit Unterstützung von
Bernd Behn,
Bärbel Hoppe und
Birgit Wiermann
als Ausbilder den Zug wieder aufzubauen.
Von der "alten" Truppe blieb soweit niemand mehr über.
Die Stabführung übernahm für kurze Zeit
Uwe Hinrichs, später übernahm
Harald Zarthe diesen Posten.
Es waren ziemlich harte Zeiten die wir durchmachen mussten, denn wir waren alles
noch Anfänger,
die gerade mal zwei Jahre im Verein waren.
Man muss bedenken wir waren alle (bis auf ein paar Ausnahmen wie z.B. unser
Ralf) so um die zehn Jahre alt!
An dieser Stelle grosses Lob an
Elfriede, denn nur durch sie haben wir
diese schweren Zeiten überstanden,
denn es war schon hart, wenn man nur belächelt wurde, obwohl man doch sein
Bestes gegeben hatte.
Zu diesem Zeitpunkt spielten wir nur einstimmig, uns wurde aber von anderen
grösseren Zügen immer wieder die gute Tonqualität bestätigt.
Auch der Fanfarenzug war nach einiger Zeit und der Arbeit von
Elfriede Zarthe
wieder spielfähig,
indem sie einige ehemalige Spielleute wieder aktivierte und auch einige
Neuzugänge waren zu verzeichnen.
1994 kamen mit Christian
und Brigitte Bergs neue
Ansätze zum Vorschein.
Wir begannen mit dem mehrstimmigen Spiel und waren begeistert dabei.
Später wurde der Fanfarenzug in Bläserzug umbenannt, die Landsknechtrommeln
durch Timp-Toms ersetzt,
die Fanfaren ausgemustert, dafür spielten nun Trompeten, Posaunen und Tenorhorn.
1998 feierten wir unser 30- bzw. 10-jähriges Jubiläum zusammen mit dem
Kreismusikfest.
Aus gesundheitlichen Gründen trat
Elfriede Zarthe im
Juli 2003 ihr
Amt an Ina Pökelmann ab.
Mit viel Arbeit und Engagement leitete Ina Pökelmann den Verein zusammen mit
Ihrer Stellvertreterin Nicole Unrau. Im Jahr 2004 wurde eine Minigruppe
gegründet, wo bereits 6-jährige auf speziellen Holzquerflöten ihre ersten Töne
spielen konnten. In diesem Jahr konnten wir einige neue junge Mitglieder
begrüßen, die fleißig übten und bald zum festen Stamm gehörten. Unser
Durchschnittsalter sank durch diesen "Andrang" auf ca. 15 Jahre, womit
wir der jüngste Spielmanns-zug im Kreis Uelzen waren. Um die Qualität
zu verbessern und auch modernere Stücke spielen zu können, wurde 2006 ein
Marimbaphon angeschafft. Dieses Marimbaphon wird sowohl im Spielmannszug, wie
auch im Bläserzug eingesetzt.
Da Ina Pökelmann dem Kallenbrocker Spielmanns- und Bläserzug seit März 2009 nicht mehr zur Verfügung steht, wurde die Leitung von Ralf Schneider und Nicole Unrau übernommen. Ralf Schneider kümmert sich um die organisatorischen Belange und Nicole Unrau überwiegend um die musikalischen.